Frauentreff – Eisessen-

Hallo liebe Lichtstubenfrauen,

wir treffen uns wieder zum gemeinsamen Eisessen.

Am Mittwoch, 03. Juli 2024 um 15 Uhr

im Rathauscafé in Wannweil.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Annette, Anke, Gisela und Heide

Bericht Ausfahrt Radolfzell/Bodensee am 19.Juni 2024

Der Bodensee, das Ziel unser Seniorenausfahrt im Juni scheint immer noch lohnenswert zu sein. Insgesamt 55 reiselustige Senioren füllten den Bus bis auf den letzten Platz, zu der von Gerhard Fundinger geplanten Ausfahrt. Bei der Abfahrt in Wannweil ging der besorgte Blick zu den sich auftürmenden Gewitterwolken, doch mit jedem Kilometer in Richtung Bodensee wurde das Wetter besser und am Ziel wurden wir mit einem fast wolkenlosen Himmel belohnt.

Der erste Stopp in Markelfingen wurde pünktlich erreicht und auf der herrlichen Terrasse des Naturfreundehauses wurde das gemeinsame Mittagessen eingenommen. Hier direkt am See konnte man auch die Auswirkungen der heftigen Regenfälle der letzten Wochen deutlich erkennen, die ufernahen Bereiche waren überflutet, Wege und Bänke standen unter Wasser.

Es folgte dann die kurze Busfahrt hinüber nach Radolfzell, die drittgrößte Stadt am See, aber angenehm überschaubar. An zentraler Stelle direkt am Bahnhof verließen alle den Bus und es bildeten sich sodann drei Gruppen. Die Wanderer marschierten unter Führung von Gerhard Fundinger hinaus auf die Halbinsel Mettnau, eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes. Hier gibt es herrliche Parkanlagen mit altem Baumbestand und ausgedehnte, seenahe Spazierwege.

Die Anderen spazierten zunächst an den See, allerdings lockten dann auf Grund der Temperaturen die Straßencafés in der Altstadt um ein kühlendes Getränk oder einen Eisbecher zu sich zu nehmen. Einige Kulturinteressierte begaben sich zu einem gemütlichen Stadtrundgang. Zu sehen gab es das spätgotische Münster mit dem höchsten Kirchturm am Bodensee, das österreichische Schlösschen, das mit 2,64 m schmalste Haus und die urigen Altstadtgassen.

Gegen 17:30 Uhr war der Bus wieder abfahrbereit und mit viele schönen Eindrücken ging es wieder zurück ins heimische Wannweil.

Bericht GuF

  

Marseille – So viel Ähnlichkeit und doch so anders!

Tant de similitudes et pourtant si différentes

„Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg!“ Mit vielen positiven Erfahrungen der letzten Städtereise nach Paris war es nicht verwunderlich, dass die Anmeldeliste für das Nachfolgeprojekt in kürzester Zeit gefüllt war: Die 14-köpfige Reisegruppe bestand fast ausschließlich aus reiselustigen „Wiederholungstätern“, die nach 2-jähriger Pause schon ungeduldig dem neuen Ziel entgegenfieberten. Wieder führte uns unsere Reise über das verlängerte Pfingstwochenende nach Frankreich. Erneut genossen wir die sanfte Fahrt in der 1. Klasse des TGV. Wie schon das letzte Mal konnten wir imposante Bauwerke mit beeindruckender Architektur bestaunen. Natürlich durften die zahlreichen Märkte nicht fehlen, die jeder für sich jeweils ein anderes, unvergleichliches Flair boten. Und auch dieses Mal genossen wir die kulinarischen Köstlichkeiten in gemütlichen Restaurants, im kühlenden Schatten der Bäume vor einem Café oder bei den bewährten Picknicks im Freien. Hier belohnten wir uns für die langen Wege, die wir meist zu Fuß zurücklegten.

Also alles wie letztes Mal? Keineswegs!

Denn dieses Mal führte uns die Reise nach Marseille. Obwohl es die zweitgrößte Stadt Frankreichs ist, ist sie mit ihren ca. 900.000 Einwohnern deutlich kleiner als die Hauptstadt. Dafür gilt sie als die älteste Stadt der Nation, und aufgrund ihrer Lage direkt am Mittelmeer ist der südländische Esprit allgegenwärtig.

Die perfekte Einführung bekamen wir von Lena, der Nichte eines mitreisenden Paares, die uns für ein paar Stunden auf sehr charmante Art in die Geheimnisse „Ihrer“ Stadt einführte. Schon der Treffpunkt an der „Ombrière“, einer riesigen, spiegelnden Beschattungskonstruktion am Alten Hafen (Le Vieux Port), war beeindruckend. Ganz in der Nähe durften wir in einem liebevoll eingerichteten Museum unsere eigene provenzalische Seife bestempeln. Durch teilweise wahrlich malerische Gassen mit bunt bemalten Fassaden führte der Weg an vielen imposanten Gebäuden und Anlagen der Stadt vorbei wie dem Rathaus, dem InterContinental Hôtel Dieu, der Kirche Notre-Dame-des-Accoules, der „Vieille Charité“, einem ehemaligen Armenhospiz im Panier-Viertel, oder der Neuen Kathedrale Sainte-Marie-Majeure de Marseille, kurz De La Major.

Auch auf dieser Reise faszinierte uns Notre-Dame – nur heißt die hiesige Wallfahrtskirche und Basilika vollständig „Notre-Dame de la Garde“. In ihrem neuromanisch-byzantinischen Stil wacht dieses Wahrzeichen von Marseille, das im Volksmund auch „La Bonne Mère“ („die gute Mutter“) genannt wird, von ihrer 161 m hohen Anhöhe weit sichtbar über der Stadt. Zwei Tage später brachte uns Le Petit Train auf diesen Hügel, wo wir uns mit den Gästen von 4 großen Kreuzfahrtschiffen die Aussicht teilten.

Marseille – So viel Ähnlichkeit und doch so anders! (2. Teil)

Der 1. Berichtsteil über unsere Reise endete damit, dass Marseille ein sehr begehrtes Ziel vieler Kreuzfahrtschiffe ist, deren neues Cruise Terminal in ca. 8 km Entfernung außerhalb des Stadtkerns errichtet wurde.

Apropos Schiffe: Auch wir wagten uns aufs Wasser. Während wir an einem Tag bei schönem Wetter und kühlendem Fahrtwind an Bord eines Ausflugsschiffes die abwechslungsreiche Felsenküste des Nationalparks Calanques mit seinen tiefen und schluchtenartigen Buchten genossen, brachte uns an einem anderen Tag eine Fähre zum Château d’If, der weltberühmten Festung, in der unter anderem nach dem Roman von Alexandre Dumas der Graf von Monte Cristo gefangen gehalten wurde.

Bei einem Tagesausflug mit dem Zug nach Aix-en-Provence wandelten wir auf den Spuren weiterer Berühmtheiten. So hat die Geburtsstadt von Paul Cézanne und zeitweilige Heimat von Pablo Picasso eine sehenswerte Altstadt mit vielen kleinen Gassen und Plätzen sowie einer großen Auswahl an unterschiedlichsten Märkten abseits der Flaniermeilen. Einige ließen es sich nicht nehmen, in zwei Museen Meisterwerke dieser Künstler sowie von Renoir, van Gogh, Monet, Gauguin u. v. m. zu bewundern.

Doch zurück zu Marseille: Auch hier gibt es eine Metro – allerdings nur zwei Linien, die wir nutzten, um zum Palais Longchamp zu fahren. Der monumental beeindruckende Bau mit verschwenderisch anmutendem Wasserfall und Springbrunnen wurde im 19. Jahrhundert als Abschluss eines 85 km langen Kanals gebaut, der die Wasserversorgung der Stadt sicherstellte. Der Fußweg zurück zum alten Hafen führte vorbei an der Kirche Les Réformés zur „Canebière“, der einstigen Prunkstraße, auf der wir unvermittelt auf zwei Giraffen stießen. Und ein kurzer Schwenk zu einem weiteren Markt in einer Seitenstraße ließ uns für kurze Zeit wie in einen anderen Kontinent eintauchen. Nach dem Mittagessen führte uns der Weg entlang der Küstenstraße, wobei wir die Gelegenheit nutzten und uns eine Erfrischung gönnten, in dem wir die Beine ins kühle Mittelmeer streckten. Mit Kaffee oder einem Aperitif in einer kleinen, abgelegenen Hafenbucht gestärkt, ging es wieder zurück in Richtung Palais du Pharo, den Napoleon III für seine Frau bauen ließ. In der Gartenanlage breiteten wir die Köstlichkeiten unseres Picknicks aus, die wir mutig gegen die dreisten Angriffe einer Möve verteidigten. Der weitreichende Blick über diese unvergleichliche Stadt am Meer war ein krönender Abschluss dieser großartigen Reise, bevor wir am nächsten Tag unsere Heimreise antreten mussten – wie konnte es anders sein – mit einem fulminanten Essen im Zugabteil.

Erneut vergingen die Tage wie im Flug und wieder durften wir unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen … ja, wie beim letzten Mal, aber doch ganz anders!

GG

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Aussichtswanderung auf und um den „Jusi“

Wir waren 20 Gipfelstürmer, die den Aufstieg mit 145 HM auf den ehemaligen Vulkan Jusi geschafft haben. Am Kreuz auf der ersten Terrasse stärkten wir uns mit Schokolade und dem Hefekranz von Claudia für die restlichen Höhenmeter zum Gipfelkrater. Dort wurde die hervorragende Aussicht bis ins Neckartal und zum Albtrauf und Reutlingen genossen. Dann ging es mit leichtem Auf und Ab über den Aussichtspunkt Hörnle zum Soldatenkreuz. Nach einer Infopause über das Schicksal des Soldaten ging die Wanderung hinab auf den Halbhöhenweg über Dettingen. Am Modellsegelflugplatz wurde eine kleine Schnapspause eingelegt und die herrliche Aussicht ins Ermstal genossen. Bei strahlendem Sonnschein erreichten wir durch Obstbaumwiesen den Ortsrand von Kappishäusern und von dort ging es weiter zum Ausgangspunkt Wanderparkplatz Raupental. Die Abendeinkehr war in der Sportgaststätte mit dem bekannten Hahn in der Wirtsstube.

Wanderführer war Dieter Schmidt.

4-tägige Radtour vom 29.5. – 1.6.2024

 
Obwohl die Wettervorhersagen nicht rosig waren, machten sich am Mittwoch
um 8.00h 11 Radler auf den Weg nach Bad Wimpfen. Ab Bad Cannstatt folgten
wir dem Neckar bis Marbach. Nach einer Mittagsrast führte uns der Weg dann
über Grossbottwar, Neckarwestheim, Heilbronn nach Bad Wimpfen, wo wir im
Kloster für die nächsten 3 Tage Zimmer gebucht hatten.
Am 2. Tag ging es dann nach Lauffen, Ilsfeld zur Burg Stettenfels (Untergruppenbach),
wo wir im dortigen Biergarten, bei herrlicher Aussicht auf die Löwensteiner Berge,
die Mittagspause einlegten. Durch Wälder und Weinberge fuhren wir über Erlenbach,
Neckarsulm zurück nach Bad Wimpfen.
Das Ziel am 3. Tag war Heidelberg. Zunächst radelten wir nach Bad Rappenau und
Sinsheim bis zum Technikmuseum. Unterwegs setzte ordentlich der Regen ein, sodass
die Gruppe beschloss, die Tour abzubrechen und über den Burgenradweg nach
Neckarbischofsheim und Sigelbach bis nach Bad Wimpfen zu fahren.
Der Samstag war Rückreisetag. Nachdem es in der Nacht ordentlich geregnet hatte
und auch keine Besserung in sicht war, stiegen wir ab Bad Friedrichshall auf die Bahn
um. Eine kleine Unterbrechung gab es trotzdem noch, denn die
Bahn stetzte ab Bietigheim-Bissingen einen Schienenersatzverkehr ein. Folglich
durften wir bei Regen die Strecke bis Ludwigsburg mit dem Rad zurücklegen. Um
15.30h erreichten wir Wannweil und waren uns einig, dass es trotz allem eine schöne
Radausfahrt war.