Seniorenausfahrt an den Illmensee

Liebe Seniorinnen und Senioren,

unsere August-Ausfahrt führt uns am 17. August 2022 an den schönen Illmensee nach Oberschwaben.

lllmensee ist eine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg, rund 17 Kilometer nördlich des Bodensees und wird mit seinen 100 Hektar Seenfläche auch Drei-Seen-Gemeinde genannt. Seit 1987 ist Illmensee ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Auf der Gemarkung der Gemeinde liegen neben dem gleichnamigen Illmensee auch der Ruschweiler See und der Volzer See. Alle drei Seen sind gemeinsam gegen Ende der letzten Eiszeit, der sogenannten Würmeiszeit, entstanden. Der Illmensee ist ein beliebter Badesee. Ebenfalls auf Gemeindegebiet liegt mit 833 Metern ü. NN. die höchste nicht zur Schwäbischen Alb gehörende Erhebung im Landkreis Sigmaringen, der Höchsten. Der Gipfel liegt rund fünf Kilometer südlich von Illmensee.

Am Illmensee angekommen liegt gegenüber dem Parkplatz ein Restaurant.

Die Wanderer begeben sich unmittelbar auf den 4,5 km langen Rundweg, auf Kies- und Holzschnitzelwegen, um den See mit anschließender kurzer Kaffeepause im Restaurant.

Die Nichtwanderer können sich im Restaurant mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen sowie zahlreichen Eiskreationen verwöhnen lassen. Anschließend ist ein kurzer Spaziergang entlang dem See möglich.

Wanderführer: Kurt und Rosemarie Krauß.

Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Während der Busfahrt sollten die Teilnehmer eigenverantwortlich einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Während der Wanderung gelten die Abstands- und Hygieneregeln.

Anmeldung ab Montag, 08. August 2022 bei der VOBA Wannweil zu deren Geschäftszeiten. Bei voller Teilnehmerliste können Sie sich mit Angabe der Telefonnummer auf der Warteliste eintragen!

Die Fahrtkosten betragen 12,00 €, die Bezahlung erfolgt im Bus.

Abfahrt ist am Mittwoch, 17. August 2022 um 12:30 Uhr an der Bushaltestelle am Rathaus Wannweil.

Wir freuen uns auf eine schöne Ausfahrt mit Euch.

Gunther, Helga und Gisela.

Bergfrühling 2022 in den Dolomiten

Groß war die Freude, endlich wieder einen Bergfrühling veranstalten zu können. Und um es gleich vorwegzusagen, wir hatten wunderschöne Tage in Gemeinschaft, bei Kaiserwetter, in einer großartigen, einzigartigen und sagenhaften Bergregion.

Schon der letzte Teil der Busfahrt von Wannweil in das italienische Fassatal war ein spektakuläres Erlebnis, als unser Busfahrer Hansi den Bus mit 12 Metern Länge sicher über das Sella-Joch steuerte. Auf der einen Seite der Langkofel, auf der anderen Seite die Sellagruppe ging es in atemberaubend engen Spitzkehren hinab in das Val di Fassa.

In Penia angekommen, verabschiedete sich die Berggruppe und unsere sogenannte Talgruppe wanderte, begleitet von ein paar Regentropfen, entlang des Flüsschens Avisio zum Hotel „Salvan“, der Name einer alten Sagengestalt, in Campitello, was nach der langen Busfahrt allgemein erfreut wahrgenommen wurde. Nach dem Zimmerbeziehen wurden wir sehr gastfreundlich mit einem Begrüßungsaperitif und kleinen ladinischen Köstlichkeiten im Freien bewirtet, um anschließend im Innenraum das reichhaltige Vorspeisenbuffet und das Menü einzunehmen.

Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, brachte uns der Bus in kurzer Fahrt wieder nach Penia, von wo aus wir mit der Seilbahn auf den Col dei Rossi, ca. 2300 m hoch fuhren. Die Aussicht dort oben ist wirklich grandios und atemberaubend, ein 360° Rundblick mit unglaublichen Ausblicken auf die Dolomiten. Zu schauen gab es die Sellagruppe mit Pordoi Joch, den Piz Boè, hinüber bis zum Rosengarten und auf der anderen Seite die Marmolada, mit 3342 m Höhe der höchste Berg und die „Königin der Dolomiten“. Manfred Werner stimmte uns mit ausgewählt schönen Worten auf den Tag ein.

Auf dem weltberühmten Bindelweg oder ladinisch „Viel dal Pan“, was so viel wie Brotweg bedeutet, wanderten wir in Richtung „Rifugio Viel dal Pan“ und begegneten unterwegs auf dem Höhenweg der Berggruppe. Der Weg, zu Füßen der Marmolada, auf der Gegenseite entlang des Berges, verbindet den Fedaia-Pass mit dem Pordoijoch und wurde einst von Mehlhändlern benutzt, um die Täler schneller zu durchqueren. Ein Teil der Gruppe wanderte den gesamten wunderschönen Bindelweg mit einem Abstieg zum künstlich angelegten, sich in die Landschaft einschmiegenden  Fedaia-See, der im Tal in herrlichem Blau schimmerte, aber deutlich die Spuren der anhaltenden Wasserknappheit aufzeigte. Wer den Abstieg von ca. 400 m nicht mitmachen wollte, ging von der Berghütte „Rifugio Viel dal Pan“ wieder zurück zur Seilbahn, fuhr damit ins Tal und wurde vom Bus zum Fedaia-See gebracht, wo sich alle wieder zu einer kleinen Erfrischung trafen. Neben den fantastischen Ausblicken waren es die Almwiesen mit der üppigen Alpenflora, die uns begeisterten und jede(r) brachte sein/ihr Wissen und seine/ihre Kenntnisse darüber ein. Arnika, Teufelskralle, verschiedene Enziane, Scheiden-Kronwicke, Alpenrose, Blauer Eisenhut, Alpen-Waldrebe, um nur einige zu nennen, säumten unseren Weg. Alle kamen glücklich unten an und beim Abendessen gab es viel zu erzählen.

Am Freitag, wieder ein strahlend sonniger und warmer Tag, nur wenige weiße Wölkchen am blauen Himmel. Gestärkt durch das üppige Frühstücksbüffet brachen wir zur Seilbahn in Campitello auf. Die große Gondel brachte die ganze Gruppe in kurzer Zeit auf ca. 2400 m Höhe, hoch zum Col Rodello. Vor unseren Augen zeigte sich der Langkofel mit seinen steilen und schroffen Felswänden in voller Pracht. Wir wanderten den König-Friedrich-August-Weg. Je nach Gehvermögen wurde bis zur Pertini-Hütte oder zur Plattkofelhütte gewandert. Unterwegs gab es immer wieder Edelweiße zu bestaunen. An der Plattkofelhütte teilte sich die Gruppe wieder. Die Einen stiegen von dort aus ins Tal ab, über Weiden, entlang von Hochmooren und durch Waldgebiete zur idyllisch gelegenen Micheluzzi-Hütte. Wer die insgesamt 17 km lange Strecke nicht scheute, wanderte durch das wunderschöne Val Duron zur Micheluzzi-Hütte. Von dort ging es zu Fuß oder per Shuttle zurück zum Hotel.   

Spannend wurde es am Samstagmorgen, da auf der Passstraße zum Sellajoch gleichzeitig ein Radrennen stattfand.  Mit etwas Verspätung erreichten wir unseren Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung unterhalb des Langkofels nach Plan de Gralba, wo wir zu einem gemeinsamen Mittagessen auf der Sonnenterrasse des „Soo Chic“ mit der Berggruppe zusammentrafen, mit Blick auf die beeindruckenden Berge. Danach hieß es Abschied nehmen von der atemberaubenden und gewaltigen Bergwelt der Dolomiten und Hansi brachte uns sicher nach Wannweil zurück. Was bleibt, sind die Eindrücke eines wunderschönen Bergfrühlings 2022. Herzlichen Dank an Alfred und Erika Allgaier sowie Siegfried Mahler, die diesen Bergfrühling für die Wandergruppe bravourös geplant und organisiert haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Bergfrühling an der Zugspitze!

Bericht: Margaret-Rose Mahler     

              

 

Bericht Seniorenausfahrt Albstadt am 20. Juli 2022.

      

Die derzeit tropischen Temperaturen und die Urlaubszeit waren Grund dafür, dass dieses Mal nur 25 wanderfreudige Senioren den Bus bestiegen zu unserer Ausfahrt zum Schlossfelsenturm oberhalb von Albstadt-Ebingen. Unser Busfahrer Karl lenkte den Bus über Hechingen, vorbei an der Burg Hohenzollern, hinauf auf die Zollernalb. 

Das Waldheim oberhalb von Ebingen bietet allen Altersgruppen eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten und durch die Höhenlage waren die Temperaturen äußerst angenehm. Die anfangs aufziehenden Gewitterwolken verzogen sich recht schnell und Wanderführer Manfred Wolfer und Gunther Franck konnten bei Sonnenschein die Gruppen um sich scharen. Die zwei angebotenen Wanderrouten führten durch schattigen Laubwald auf naturbelassenen Wanderwegen, vorbei am Wildgehege und zurück zum Biergarten am Waldheim. Die etwas größere Runde führte die Wanderer dann weiter zum Schlossfelsenturm und zur sogenannten Hexenküche mit herrlichen Ausblicken ins Tal. Am Schluss fanden sich dann alle Teilnehmer zusammen im Biergarten ein, bevor es mit dem Bus wieder zurück über das Killertal Richtung Wannweil ging. Auf der Gartenterrasse Wackersbronn gab es abschließend

noch eine gemütliche Abendeinkehr. 

Alle Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf die August-Ausfahrt, die uns an den Illmensee führen wird. 

Bericht GuF

Paris – einmal anders! oder „Paris mit allen Sinnen!“

Paris! Wer denkt da nicht sofort an den Eiffelturm, die (Avenue des) Champs-Élysées, den Louvre und all die anderen berühmten Attraktionen dieser pulsierenden Weltstadt. Doch wie eine klassische Touristentour sollte, wie bereits in der Ausschreibung angekündigt, unsere 5-tägige Reise rund um das Pfingstwochenende nicht werden. Wir, das war eine buntgemischte 23-köpfige Gruppe, die neugierig erfahren wollte, was Paris noch so „für all unsere Sinne“ bereithält, wie Heike uns immer wieder verheißungsvoll schmunzelnd auf die vor uns liegenden Besonderheiten einstimmte.

Denn wer von uns kannte schon vor der Fahrt den „Königlichen Platz“ Place des Vosges, der im einstigen jüdischen Zentrum Marais liegt und als einer der schönsten von Paris gilt? Wer hätte gedacht, dass wir bald staunend vor einem 11,5 m hohen Abbild der Freiheitsstatue von New York stehen werden, einem Geschenk amerikanischer Bürger an Paris anlässlich des 100-jährigen Jahrestages des Sturms auf die Bastille?

Dorthin und an viele Stellen mehr führten uns Heike und ihre Tochter Annika mit ihren hervorragenden Französisch- und Ortskenntnissen sowie ihrem Organisationstalent – mal als gesamten Tross mal in getrennten Gruppen – zielsicher durch die Millionen-Metropole.

Und wahrlich: Diese Reise war ein echtes „Dauerfeuer“ für all unsere Sinne. Wenn auch oft mehrere dieser zugleich angesprochen waren, so sei mit dem begonnen, was wir alles erfühlen, tasten und spüren konnten:

Viele von uns erlebten das erste Mal, im TGV mit ca. 350 km/h fast erschütterungsfrei zwischen Karlsruhe und Paris über die Schienen zu „fliegen“. Dieser brachte uns in kurzer Zeit zum Gare de l’Est – nur wenige Fußminuten von unserem Hotel direkt neben einer Metro-Station entfernt.

Nach einer kurzen „Schnupperrunde“ wurde die Pariser U-Bahn zu unserem täglichen Standard-Transportmittel. Von geruhsam leeren Stationen bis hin zu Rushhour-gefüllten Zügen mit kompromisslos schließenden Automatiktüren haben wir alles erlebt. Bald hatten wir Übung darin, uns als große Gruppe geschickt aufzuteilen, um zügig – und vor allem vollzählig – ein- und austeigen zu können. Dabei kam wegen der regelmäßigen und kurzen Taktzeiten keine Hektik auf.

1x bei Sonnenuntergang und 1x bei helllichtem Tag gönnten wir uns eine rasante Fahrt in vertikaler Richtung: Mit bis zu 6 m/s fuhren wir im Aufzug (dem schnellsten Europas zum Eröffnungszeitpunkt) in die 56. Etage des Tour Montparnasse. Trotz dieser Geschwindigkeit waren die Fahrten ausgesprochen angenehm; nur bei der Abfahrt war ein Druckausgleich angebracht.

Wenn wir uns gerade nicht mit einem (Auf)Zug fortbewegten, war Laufen angesagt! Und da kamen täglich viele Schritte zusammen, so dass wir alle unsere (schwäbischen) Füße schon recht bald spürten.

Im 1. Berichtsteil ging es um unsere Eindrücke in Bezug auf Erfühlen, Tasten und Spüren. Und was bot uns Paris in puncto Hören?

Positiv überraschte uns der moderate Verkehrslärm ohne großes Chaos oder dicke Staus. Offenbar ist Autofahren in Paris wegen des extremen Parkplatzmangels unattraktiv geworden. Der ÖPNV ist mit Metro, RER, Tram und Bussen bestens ausgebaut. Zusätzlich gibt es weitläufige Radwege mit vielen öffentlichen Fahrrad-Leihstationen.

Klar, Paris ist nicht immer leise: Ohne das Rattern und Quietschen in der Metro würde diese gewiss an Flair einbüßen. Und ein Markt wie der Marché de Belleville mit seinen bunten Auslagen an frischem Obst, Gemüse, Gewürzen und übrigen Dingen des täglichen Bedarfs wäre ohne den fast Bazar-mäßigem Trubel nicht authentisch.

Auch bleibt uns die lautstarke Kulisse in der Privat-Brauerei Paname in Erinnerung, in der wir einmal regenbedingt in kuscheliger Enge aßen – eine Kult-Location für die jüngere Generation.

Umso mehr erstaunten uns die kleinen Oasen der Ruhe und unverhofften Beschaulichkeit inmitten der lebhaften Stadt. So schlenderten wir auf Kopfsteinpflaster durch das frühere Arbeiterviertel Butte aux Cailles mit niedrigen Häusern, während dahinter die Hochhäuser der Place d‘Italie aufragten. Oder mitten auf der Ile de la Cité (der größeren Seine-Insel) genossen wir auf der Place Dauphine die Ruhe und lauschten dem Vogelgesang. Anderntags spazierten wir durch die weitläufige Parkanlage Buttes-Chaumont rund um und über einen angelegten See. Obwohl gut besucht, war dies ein herrlich erholsamer Ort, so wie manch andere auf unseren Touren.

Schmecken und Riechen sind untrennbar mit köstlichem Essen verbunden, für das Frankreich und Paris weltberühmt sind.

Schon im Zug stimmte uns Annika mit leckeren Eiffeltürmen aus Mürbteig ein. Mittags bot dieser Kulturen-Schmelztiegel jede Art kulinarischen Genusses: Eritreisches Essen, das wir in kleinen Fladenstücken mit der Hand kosteten, wurde ebenso geboten wie eine typisch französische Brasserie, eine Crêperie, ein libanesisches sowie ein israelitisches Restaurant. Jedes ein großartiger und für viele ein bisher einmaliger Genuss.

Natürlich ließen wir uns von den Köstlichkeiten der Patisserie-Betriebe verführen und gönnten uns zu den abendlichen Picknicks ein paar Teilchen. Bereits der Einkauf für dieses Essen war Balsam für die Sinne: Frisch duftendes Baguette, aromatischer Käse mit Feigenmarmelade, würzige Schinken- und Wurstwaren sowie frisches Obst und Gemüse lachten uns aus den vielen Geschäften an. Dazu verschiedene, köstliche Weine und fertig war das perfekte Picknick, sei es auf der Esplanade in La Défense, im Jardin du Luxembourg oder wetterbedingt im Frühstücksraum des Hotels. Einige der Gruppe rundeten die Abende in einer nahgelegenen Bar ab.

Die ersten beiden Berichtseile drehten sich um Erfühlen, Tasten und Spüren sowie Hören, Schmecken und Riechen. Doch zu jedem Zeitpunkt unserer Reise war natürlich das Auge besonders gefordert.

Wie erwähnt war der Eiffelturm, der seit den Attentaten nur mit Hochsicherheitschecks und langen Wartezeiten zu besuchen ist, zwar kein direktes Ziel aber dennoch ein regelmäßig sichtbares Wahrzeichen. Ein einmaliger Wow-Moment war, als wir an der Metrostation Trocadéro um die Ecke traten und die „Eiserne Dame“, wie der Turm im Volksmund auch genannt wird, unvermittelt in voller Größe auftauchte. Später sahen wir vom Tour Montparnasse aus, wie Punkt 22 Uhr tausende Lichter an der Stahlkonstruktion zu blinken begannen. Auch im Bürodistrikt La Défense war der Eiffelturm zusammen mit dem Arc de Triomphe auf einem Bild einzufangen.

Zahlreiche weitere Programmpunkte reihten sich aneinander: So gönnte sich ein Teil der Gruppe einige Stunden im Schloss von Versailles und in dessen herrlichen Parkanlagen, während die übrigen sich die Bourse, das Centre Pompidou und die Neugestaltung von Les Halles anschauten.

Ein andermal teilte sich die Gruppe, um entweder Montmartre mit der Sacré-Ceur, einer alten Windmühle und einem alten Weinberg zu erkunden, oder die beiden Seine-Inseln Ile St. Louis und Ile de la Cité kennenzulernen. Auf letzterer befindet sich u.a. die Kathedrale Notre-Dame, deren Wiederaufbau nach dem Feuer im Jahr 2019 immer noch andauern.

Ein Höhepunkt war sicherlich die Kanalfahrt: Nach dem Start am Musée d’Orsay bog das Boot nach kurzer Strecke auf der Seine in den Canal St. Martin ab, wo zunächst ca. 2 km unterirdisch zurückgelegt wurden, um im Anschluss 27 Höhenmeter mittels 9 Schleusen zu überwinden.

Eine weitere Tour ging zur Arène de Lutèce, den gut restaurierten Resten eines römischen Amphitheaters, dessen Akustik einige zu einer Gesangsprobe animierte. Der nahegelegene Place de la Contrescarpe lud zu einer Erfrischung in einem der Cafés ein und war Ausgangspunkt zum Panthéon sowie einem gemütlichen Spaziergang durch die Marktstraße Rue Mouffetard. Hochinteressant war der anschließende Besuch in den Katakomben, das städtische Beinhaus aus dem 18. Jahrhundert in stillgelegten unterirdischen Steinbrüchen.

Unglaublich, wieviel wir in der kurzen Zeit sehen und erleben durften. Vieles davon war den meisten Teilnehmern vorher bestimmt nicht bekannt, da es sich eben nicht um die „TOP 10 Klassiker“ handelte – und dennoch (oder gerade daher?) war die Reise ein unvergessliches Erlebnis!

Paris – halt einmal anders!                                                                                                      Gerd Gottwald

 

P.S.: Ein kleiner krönender Abschluss war eine besondere Leckerei: Auf der Heimfahrt wurde uns noch der von Annika selbstgemachte Schokolikör in essbaren Waffelbechern serviert – genau wie bereits beim Infoabend im Mai, womit sich dieser Kreis schloss.

Bilder zum Bericht in loser Reihenfolge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht Seniorenausfahrt nach Aichwald

Die Sonne hat es wieder gut gemeint als 54 Senioren im angenehm kühlen Bus zu ihrer Ausfahrt in den Schurwald fuhren. Das Ziel war die Gemeinde Aichwald auf der Hochfläche zwischen dem Remstal und dem Neckartal

Im Ortsteil Aichschieß stieg die Gruppe der Spaziergänger und Kaffeetrinker aus. Einige, die weniger gut zu Fuß waren, liesen sich auf der Terrasse des Gasthauses Rössle Getränke und den von der Wirtin selbstgebackenen Kuchen schmecken. Der andere Teil machte einen Spaziergang durch das Dorf und bestaunten die schön gerichteten Fachwerkhäuser und die mittelalterliche Kirche. Danach konnten auch sie Erfrischungen und den guten Kuchen der Rössle-Wirtin geniesen.

Die Wandergruppe brachte der Bus in den Ortsteil Schanbach. Dort wurden sei von dem bestellten Planetenwegführer erwartet und zum Startpunkt des Planetenwegs, der Sonne, geführt. Er schilderte uns zuerst die Entstehung des Weges und erklärte anschließend das Planetensystem unserer Sonne mit den unterschiedlichen Umlaufbahnen der 8 Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die unvorstellbaren Entfernungen zwischen den Planeten sind auf dem Weg im Maßstab 1 zu 2 Milliarden abgebildet, mit jedem Meter Weg hätten wir im Weltall 2 Millionen km zurückgelegt. Die Sonne heizte an diesem Tag nicht nur die Planeten auf riesige Temperaturen auf, sondern auch uns Wanderer, sodass wir den auf irdischer Strecke 2 km entfernten Neptun ausließen und uns in der Gaststätte Zum Liederkranz eine Erfrischung gönnten.

           

Der Bus sammelte die zwei Gruppen dann wieder ein und brachte uns zur Abendeinkehr nach Weinstadt-Strümpfelbach. Gesättigt und um schöne Eindrücke bereichert erreichten wir nach einer kurzweiligen Rückfahrt zufrieden wieder Wannweil.

Bericht DS