Wanderung auf dem Eduard-Mörike-Wanderweg

 

Am Mittwoch 14. Februar 2018 treffen wir uns um 13:30 Uhr am Gemeindehaus in Wannweil und fahren mit Privat-PKW nach Grossbettlingen im Landkreis Esslingen.
Vom Parkplatz aus wandern wir, teilweise auf dem Eduard-Mörike-Weg, in ca. 2 – 2,5 Stunden nach Grafenberg und zurück zum Ausgangspunkt. Nach der Hälfte unserer Wanderung kommen wir auf dem Grafenberg an, dieser Berg ist fast vollständig von der Gemeinde Grafenberg umschlossen. Auf dem Berg befindet sich ein Aussichtspunkt mit einer herrlichen Rundsicht, von dem aus man bis nach Stuttgart schauen kann.
Eine Abendeinkehr ist vorgesehen..  
Fahrtkostenbeitrag 4,00 €
Gäste aller Altersklassen sind immer willkommen. 
Wanderführer: Kurt Krauß

Jugend- und Familien-Wanderwochenende

„Mit Kindern über Stock und Stein, „Erlebnis pur beim Albverein“
vom 04. Mai – 06. Mai 2018
Unser Jugend- und Familienwochenende führt auf den Großen Heuberg in die Nähe Stetten a.k.M. Wir werden im Naturfreundehaus Donautal   wohnen. Ein Zirkus-Workshop für angehende kleine und große Artisten mit Herrn Roland Stephan wird angeboten.
Nach eigener Anreise am Freitag, den 04. Mai treffen wir uns ab 16 Uhr im Naturfreundehaus. Nach Aufteilung der Zimmer werden wir gemeinsam Abendessen. Im Anschluss werden wir etwas basteln und danach bei Spiel und Spaß den ersten Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am Samstag  wandern wir vom Haus aus zu den Schaufelsen und der Ruine Schaufelsenburg und zur Klarahöhle.
Die Wanderung ist ca. 6,5 km lang bei 140m Aufstieg und Abstieg auf gut befestigten Wegen, jedoch leider nur bedingt kinderwagentauglich.
Gehzeit etwa 3-4 Stunden, sehr gemütlich mit vielen Pausen!

Am Sonntag räumen wir unsere Zimmer und fahren gemeinsam   nach Albstadt Ebingen zum Freizeitgebiet Waldheim und zum Schloßfelsen Aussichtsturm. Nach hoffentlich vielen positiven Eindrücken endet unser diesjähriges Familienwochenende mit einem gemeinsamen Picknick im Freien.
Aufwandspauschale: 
Erwachsene Mitglieder ab 18 Jahre 40.- € Nichtmitgl.  45.- €
Jugendliche Mitglieder ab 12 Jahre 30.- € Nichtmitgl.   35.- €
Kinder Mitglieder bis einschl. 4-11 Jahre 20.- € Nichtmitgl.25.- €
Kinder unter 4 Jahren frei im eigenen Reisebett!
darin sind enthalten:
  • 2 x Übernachtungen mit Frühstück im Mehrbettzimmer
  •  2 x Abendessen im Haus (1 x Maultaschen und 1 x Spagetti)
  • Bastelmaterial Picknick am Samstag und Sonntag im Freien
Die Anmeldungdurch Eintragung in die Teilnehmerliste bei Manfred Wolfer, Tel. 07121-506461 oder per E-mail an ,  bis spätestens Fr. 02. März 2018
Wir bitten um eine Anzahlung von 50,- € pro Familie auf das Konto Ausfahrten des Schwäbischen Albvereins OG Wannweil zu überweisen:
IBAN: DE92 6409 0100 0006 9070 08 Volksbank Reutlingen
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Kinder und Jugendliche können nur in Begleitung eines Verantwortlichen Erwachsenen teilnehmen.
Ansprechpartner: Manfred Wolfer, Tel. 07121 – 506461
Manfred Wolfer, Alex Bernhard und Roland Stephan

Besuch beim Restmüllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster

18 Teilnehmer trafen sich am Mittwoch am Bahnhof in Wannweil zur Fahrt mit der Bundesbahn und der U-Bahn zum Restmüllheizkraftwerk nach Stuttgart-Münster . Mit einer halbstündigen Verspätung erreichten wir unser Ziel und wurden von dem dortigen Beauftragten empfangen und in das Werk geführt. Zuerst erfolgte eine ausführliche Information über die Aufgaben. So erfuhren wir, dass außer Stuttgart auch aus den Kreisen Reutlingen, Tübingen, Zollernalbkreis und Rems-Murrkreis 420 000 Tonnen Restmüll angeliefert werden. Letztendlich bleibt ein Rest von ca. 25 % übrig das in verschiedenen stillgelegten Salzbergwerken endgelagert wird. Interessant waren auch die Ausführungen über die weiteren Aufgaben wie z.B. die Erzeugung von Strom mit der Zuschaltung von Kraftwerken bei Spitzenbelastungen und die Erzeugung und Verteilung von Fernheizwärme. Das Wasser verlässt mit 130 Grad erhitzt das Werk, um dann mit 70 Grad bei den Verbrauchern anzukommen. (Das Volumen der Fernwärme wird durch Zugabe von Wasser an Verteilerpunkten auf 70 Grad reduziert). Interessant war auch die Darstellung des Verbrennungsvorgangs vom Restmüllmüll mit der Rauchentwicklung und mit dem Entzug von Feinstaub usw.,  so dass eine Umweltbelastung kaum vorhanden ist.

Nach diesen Ausführungen machten wir einen Rundgang und staunten über die Restmüllgrube, Müllvermischung, Verbrennung und die erzeugte Schlacke die mit viel Metallteilen über ein Band zur Zwischenlagerung in die Sammelgrube geschüttet wird. Die weitere Verarbeitung, das Entnehmen der Metallteile mit einem Magnet, erfolgt bei einem Spezialisten. Nach 3 Stunden intensiver Information und Besichtigung waren alle Teilnehmer beeindruckt und erstaunt wieviel Wertstoffe (Metall, Glas u.a.) über den Restmüll entsorgt werden.

Mit der U-Bahn und nach einigen Problemen bei der Bundesbahn erreichten wir wieder über Tübingen gegen 20:30 Uhr Wannweil.     

Bericht Winterwanderung zur Wurmlinger Kapelle

Bei Sonnenschein trafen sich 38 Wanderlustige beim Gemeindehaus zur Abfahrt nach Hirschau. Vom Parkplatz Friedhof aus ging es bergauf Richtung Spielplatz Holzäcker und von dort weiter immer auf dem Spitzbergwegle durch das Naturschutzgebiet Hirschauer Berg. Trotz aufziehender Wolken wurde uns beim bergauf gehen (auf teils sehr matschigen Wegen) richtig schön warm. Nach einer Verschnaufpause am Aussichtspunkt Ammersteige mit schöner Aussicht aufs Neckartal und die Alb ging es dann weiter bis zum Rastplatz am Sattel. Hier gab’s eine kleine Stärkung und das letzte Stück den Berg hoch zur Wurmlinger Kapelle schafften wir dann doch locker.

Schon 1050 wurde ein romanischer Vorgängerbau erstellt. Der gotische Nachfolgerbau brannte 1644 ab. Die schöne kleine barocke Kapelle, die wir heute kennen, wurde 1685 geweiht, im Jahr 1911 durch ein schweres Erdbeben arg in Mitleidenschaft gezogen, aber wieder schön hergerichtet und in den vergangenen Jahrzehnten restauriert. Es ist immer wieder eine Freude, hier oben zu sein. Über die Aussicht mit den hintereinanderliegenden Bergketten wurde auch diskutiert und nicht immer waren wir uns einig über die Zuordnung der Namen zu den verschiedenen Bergen.
Der Rückweg führte uns durch die Weinberge mit den steilen Hängen, ein Mitwanderer konnte sich noch sehr gut erinnern, wie er als Bub Notwendiges nach oben schaffen musste – manchmal auch nicht sehr Wohlriechendes….Wie viel Mühe der Weinanbau damals machte, wurde sehr anschaulich.
Im Sudhaus einer Gastwirtschaft in Rottenburg fand unsere Wanderung ein vergnügliches Ende.
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